Schneckenballett

 

Heute Morgen habe ich im Sonnenlicht eine silbrig schöne Schleimspur gefunden und wusste: irgendwo muss ein Kollege von mir herumschleimern.

 

Also habe ich ein wenig herum geschnüffelt und die Spur aufge-nommen.

Und, was glaubt ihr, wen ich gefunden habe?

Eine Nacktschnecke... sie hat sich als Seiltänzerin versucht und sich tänzerisch über einen dünnen Blattstil gewagt. Für mich, die ich klein bin, ist das ja easy, aber sie ist ja ein Riese im Gegensatz zu mir.

 

"Du schaffst dass, weiter so! Kriech' einfach weiter!"

  

 

Wo ist das Häuschen dieser Schnecke geblieben?

 

Eine Nacktschnecke hat ihre Haus nicht verloren. Sie braucht kein Haus, wie ich. Bei mir sind die Atmungsorgane übrigens darin versteckt. Würde mein Häuschen beschädigt, gar ein größeres Loch bekommen, dann hätte ich große Probleme beim Atmen. Wenn es mir dann nicht gelänge das Loch wieder zu verschließen, würde ich langsam ersticken.

 

Statt eines Schutzschildes aus Kalk, produziert die Nacktschnecke einen besonders dickflüssigen Schleim. Sie hat auch besonders starke Muskeln, wenn sie sich "klein" macht, spannt sie diesen an, so dass sie ihr ganzer Körper recht hart wird.  

Funktioniert im Grunde wie bei Euch Menschen, wenn Ihr Eure Muskeln anspannt oder entspannt.

 

Eine Nacktschnecke wie diese hier, kann sehr viel größer werden als ich. Bis zu 25 cm kann eine rote Wegschnecke, wie sie noch genannt wird, werden. Und sie fressen auch Aas oder tote Pflanzenteile. Wenn es nicht genug davon zu fressen gibt, also der Garten viel zu sauber ist oder zu wenig Wald und Wiese, dann bedienen sie sich auch mal an Eurem Salat.

 

Wenn Ihr mehr wissen wollt, dann klickt <HIER>

 

Also, dann bis Morgen!

M.L.

 

 

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!