Blütensegen

Von uns Bläulingen gibt es viele verschiedene Arten - weltweit sind es mehr als 5000! Der größte unter uns hat eine Flügelspannweite von  5 cm, der kleinste gerade mal die Hälfte, als knapp über 2 cm.

Je nach Stamm sind wir als Raupe auf ganz bestimmte Fresspflanzen spezialisiert, darüber hinaus haben wir noch eine weitere Besonderheit: wir interagieren als Kind, je nach Stamm mit unterschiedlichen Ameisenvölkern.

In der Kindheit stehen einige der Bäulingsarten auf Geißklee oder die Fetthennenpflanzen... und haben so auch von Euch Menschen ihren Namen bekommen. Ich selbst gehöre zu den Moorbläulingen, die man auch als Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling bezeichnet. Als Ei hat meine Mutter mich auf einer Wiesenknopf-Pflanze abgelegt. (Übrigens, wenn Ihr auf die jeweilig unterstrichenen Pflanzen klickt, öffnet sich eine neue Seite mit Infos dazu.)

 

Tja, und jetzt als Schmetterling liebe ich so ziemlich alle Blüten, genauso wie jeder andere Schmetterling auch.

 

Vor allem das Taubenkropf-Leimkraut ist bei den Nachtfaltern sehr beliebt. Sie wächst recht hoch hinaus und kann durchaus mal 60 cm hoch werden.

In früheren Zeiten habt ihr Menschen ihre Wurzeln gerne als Seifenlauge zum Waschen benutzt, oder um trockene und leicht entzündete Hautstellen zu heilen.

Die Acker-Witwenblume wächst sogar noch höher hinaus und kann durchaus mal bis zu 1,20 groß werden - somit wird sie nicht so leicht übersehen, wie so manch andere kleine Pflanze, die mehr im Untergrund wächst.

Wir Schmetterlinge lieben ihren Nektar, aber auch viele Käferarten und Bienen. Ihr Menschen verwendet sie hauptsächlich in der Homöopathie gegen Angst-Zustände. Ihre Samenkörner lässt diese Blume übrigens durch die Ameisen einsammeln und verbreiten. Aber auch Spatzen und Grünfinken haben diese Samen zum Fressen gern.

Bis Morgen, Euer Linus!

 

Wenn ihr mehr über Wildblumen-Kräuter wissen wollt:

http://hoffnungsengel.jey-key.de/Acker-Witwenblume.html

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!