Klein aber oho!

"Man nennt mich auch Heil aller Welt und ich "sehe" viel mehr, als Ihr Menschen glaubt!"
"Man nennt mich auch Heil aller Welt und ich "sehe" viel mehr, als Ihr Menschen glaubt!"

Ui... meine Haut spürt da etwas. Ja, da liegt ein, ja... irgendwie stechender Duft in der Luft.

Mal nachschauen, wo der wohl her kommen mag:

 

Oh! Was für ein schöner kleiner, roter Stern schaut da aus der Erde... 

Zum Glück bin ich ein Regenwurm und recht nah überm Erdreich unterwegs, als Schmetterling hätte ich dieses Blümchen glatt übersehen....

kein Wunder, die meisten Gräser und Pflanzen  wachsen viel höher hinaus!

 

"Wie ist denn dein Name und was sind deine besonderen Eigenschaften?"

"Ich bin ein Ackergauchheilkraut. Und man könnte mich durchaus als Wetterpropheten bezeichnen. Sobald sich Regenwolken auch nur nähern, schließe ich sofort meine Blütenblättern. Daher nennen uns die Menschen Wetterblume oder Hirtenbarometer. Früher haben sie uns auch gesammelt, um Gemütserkrankungen der Seele zu kurieren - oder um den bösen Blick abzuwehren.

Und ich kenne die Uhrzeit! Immer punkt neun Uhr morgens öffne ich meine Blütenblätter! "

"Rot steht in der Natur oftmals für Gift.

Was hat es mit deiner Farbe auf sich?"

"Das hat genau den selben Grund. Damit wir nicht gefressen werden, lagern wir einen Giftstoffe in unseren Zellen ab. Und das zeigen wir den anderen mit unserer roten Farbe!"

 

"Seid ihr Pflänzchen schon immer hier in Deutschland zuhause?"

"Nein, ursprünglich stammen wir aus dem Mittelmeer-Raum, aber inzwischen bevölkern wir die ganze Welt - dank den Menschen, die uns auf ihren Reisen mitgenommen haben."

 

Weiter Infos:

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Ackergauchheil.htm

 

Dann bis Morgen Freunde! Euer B.R.

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!