O du dicke Wespe!

"Ich bin doch keine dicke Wespe!"
"Ich bin doch keine dicke Wespe!"

Endlich bin ich als Raupe groß genug, um als Reporter durchs tolle Magischen Wiesenreich von Mutter zu krabbeln.

Ich kann mich auch mal an die gefährlichere Tierchen heran wagen, denn ich gehöre zu dem Stamm der Ritterfalter und kann mich notfalls mit einem fürchter-lichen Gestank verteidigen - dann fällt das Tierchen glatt um und ist einige Sekunden betäubt.

 

Oha -  da sonnt sich eine Wespe. Und eine ganz schön dicke Wespe! Da wag ich mich mal langsam näher.... und falls sie mich zum Anbeißen findet, dann stülp ich schnell meine Nackengabel aus.

 

Hm... sie bleibt ruhig sitzen und sonnt sich nur... wohl keine Lust Holz abzunagen, um es als Baumaterial zum Nest zu bringen. 

 

"Zu welchem Wespenstamm gehörst du denn?"

"Ich bin keine Wespe. Ich bin eine Biene. Genauer gesagt, gehöre ich zu den großen Wollbienen, mein Name ist Emanuel Heißhunger."

 

"Dein Name klingt, als würdest du immer fressen."

"So ähnlich! Wir alle haben einen großen Appetit."

 

"Und wo ist dein Nest mit den anderen Bienen?!"

"Wir vom Stamm der Wollbienen haben kein Nest in dem Sinne, wie die Honigbienen. Wir sind Einzelgänger. Nur zur Paarung kommen wir zusammen, ansonsten geht jeder seine Wege. Und falls ein anders Männchen vorbei kommen sollte, und mir mein Futter-Revier streitig macht, dann Achtung. Das lass ich mir natürlich nicht gefallen! Dann kämpfe ich. Ich bin ein guter Kämpfer und hab schon etliche Rivalen gezeigt wer der stärkere ist. Dann krümm ich mein Hinterteil und zeige meine drei Dornen, die können ganz schön weh tun. "

 

Oha, dann möchte ich mich mit Dir aber nicht anlegen... bis Morgen Eure A.T.

 

Wollbienen gibt es übrigens nur noch sehr wenige. Sie stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Wenn Ihr mehr über sie wissen wollt, hier ein Link:

http://www.wildbienen.de/eb-amani.htm

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!