Klein, aber emsig

Hach ist das einfach ein herrliches Sommerwetter. Sich vom Wind tragen lassen, der meine Flügel zum Himmel erhebt. Unter mir ein Blütenmeer der Erdbeerpflanzen... was will ein Schmetterling denn mehr?

Ah, ja diese Blüte da sieht aber besonders lecker aus...

 

"Hey, pass doch auf! Ich war zuerst da!"

 

Huch, wo kommt denn diese Stimme denn her? 

Da muss ich mich mal umschauen... komisch ich sehe niemanden!

 

"Dann schau mal ganz genau hin! Ich sitze unter dir, direkt bei den Blütenpollen!"

 

"Tatsächlich! Oh, das tut mir leid. Ich rück gleich etwas zur Seite,

damit du auch noch Platz hast. Wer bist du denn?!"

"Ich bin Manuela Zippelig und gehöre zum Stamm der Zipfelkäfer!"

 

"Aha und was kannst du mir über euren Stamm so erzählen?"

"Es gibt den Zweifleck-Zipfelkäfer, dazu gehöre ich und den roten Zipfelkäfer. Wir lieben wie ihr Schmetterlinge den Nektar und helfen natürlich auch bei der Befruchtung der Blüten mit. Nur sind wir so klein, dass nur wenige uns bemerken."

 

"Dein Bäuchlein sieht etwas dicklich aus. Sieht aus als würden

die Eier in deinem Baum bald reif sein."

"Ja, und dann werde ich meine Eier ablegen, in eine Rindenspalte von einem alten Laubbaum. Dort in dem abgestorbenen Mulm entwickeln sich  die Larven sehr gut und finden reichlich Nahrung."

 

"Aber Nektar gibt es dort nicht!"

"Unsere Larven sind Allesfresser. Sie leben aber meist

räuberisch und erbeuten so manchen kleinen Baumschädling!"

 

Wenn Ihr noch mehr Arten der Zipfelkäfer sehen wollt, dann schaut doch mal hier rein: http://www.kerbtier.de/cgi-bin/deFSearch.cgi?Fam=Malachiidae

 

"So, aber jetzt gehts wieder weiter... ich krabbele übrigens viel lieber, als zu fliegen. Da ich so klein bin, kann jeder kleinste Windhauch mich sehr schnell von meinem Ziel abbringen. Und zu Fuß kann mir das nicht passieren!"

 

Und ich werde jetzt auch wieder weiter fliegen. Bis Morgen dann.

Euer Linus

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biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

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Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!