Eine wichtige Entscheidung

Wenn ihr das gewöhnliche Gras wachsen lasst, bekommt es Ären. Und von nahem sieht man schön, wie ähnlich sie einem heutigen Getreidekorn sind.
Wenn ihr das gewöhnliche Gras wachsen lasst, bekommt es Ären. Und von nahem sieht man schön, wie ähnlich sie einem heutigen Getreidekorn sind.

Von Blumenpflanzen haben wir Wiesenhelden Euch inzwischen schon einiges erzählt, aber da gibt es ja noch viel mehr. Und vor allem, ältere Pflanzenarten.

Sie stammen noch aus einer Zeit, da es keine fliegenden Insekten gab und der Wind der einzige Bestäuber war.

 Die Rede ist hier von Gräsern – den Vorfahren von eurem Getreide.

Getreide ist für Euch zur Grundnahrung geworden und nicht mehr aus Eurem Speiseplan weg zu denken. Das Mehl wird aus Körnern gemahlen. Und auch der Reis ist eine Spezialzüchtung, bei der Ihr die Samenkörner über Generationen größer gezüchtet habt.

 

„Ja, früher waren alle Gras-Typen einheitlich an ihrer Spitze sehr offen und unten sehr Boden verbunden. Dank unserer guten Wurzeln können wir uns gut im Boden verankern. Kein Säugetier kann uns einfach so ausreißen.

Und das ist gut so! Denn wir helfen auf diese Weise dabei mit, dass alle Pflanzen ihren nährstoffreichen Boden nicht verlieren. Unsere Wurzeln halten die Erde zusammen, wie ein alles verbindendes Netz. So kann der Erdboden nicht austrocknen und weg geweht werden. Wir und die Bäume und Sträucher – wir sind so was wie eine Kooperative – wir halten alles zusammen und verbinden alles miteinander.

Und das ist gut so! Denn wir helfen auf diese Weise dabei mit, dass alle Pflanzen ihren nährstoffreichen Boden nicht verlieren. Unsere Wurzeln halten die Erde zusammen, wie ein alles verbindendes Netz. So kann der Erdboden nicht austrocknen und weg geweht werden

 

 

„Das stimmt. Ich hab diese Getreidearten schon gesehen, wenn die Körner noch an ihrem Stil gehangen haben. Da war jedes Körnchen dicht an dicht und nicht mal der Sturm hätte sie aus ihren Ärenkammern heraus wehen können. Dafür allerdings wachsen ihre Wurzeln nicht mehr sehr tief, nur so an der Oberfläche. Aber das scheint den Menschen nun mal lieber zu sein!“

 

„Wir Gräser kommen noch gut allein zurecht. Aber die gezüchteten Getreideformen müssen vom Menschen geerntet und von ihm auch ausgesät werden, allein können sie sich nicht mehr so richtig Fortpflanzen.

Wir Gräser haben uns dafür entschieden immer nah mit Mutter Erde verbunden zu sein. Uns ist es nicht wichtig, ob wir kleine oder riesige Samenkörnchen haben.“

 

Einige Getreidearten von Euch Menschen sind übrigens gar keine. Sie sind nicht mit den Gräsern, sondern mit Knöterichgewächsen verwandt. Dazu gehört der sogenannte Buchweizen

 

Wenn Ihr mehr über die Getreidesachen wissen wollt, dann schaut doch mal in diesen Link: www.mehl.at/getreidevon.html

 

Bis Morgen Euer B.R.

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!