Süßgräser - Pollenparadies

Dieses Wetter ist ideal für die Pflanzen. Wäme und Feuchtigkeit bringen die Kraft aus der Erde in die Wurzeln bis in die Blattspitzen.

Und auch die Gräser wachsen dann sehr gut. Sie schießen regelrecht aus der Erde und können durchaus eine Höhe von 60 bis 150 Zentimeter erreichen!

 

Früher wuchsen überall viele verschiedene Gräserarten. Dazwischen eine bunte Vielfalt an Blumen. Aber das hat sich geändert. Auf den großen Ackerflächen von Euch Menschen gibt es hauptsächlich nur riesige Einheitflächen von ganz bestimmten Getreidearten. Und in den heimischen Wiesen wächst in der Regel nur das Rispen- und Landreitgras – eben, weil es sich so gut kürzen lässt und den Erdboden dabei gut zusammenhält. Außerdem machen ihm Trockenzeiten nicht so viel aus und selbst, wenn man auf ihm herum trammelt, so geht es nicht kaputt wie andere Blühpflanzen, die es gar nicht mögen, ständig getreten und misshandelt zu werden.

Die ursprüngliche Mischung auf Feldern mit unterschiedlichen Grasarten und Blumen, ergab und ergibt eine der besten Futtermischungen für Säugetiere wie Kühe, Pferde und Schafe. Und getrocknet haben die einen wahrlich unvergleichlichen Duft! - Das liegt unter anderem an den ätherischen Ölen, die darin enthalten sind.

Diese Wiesen und Äcker, die noch voll von verschiedenen Pflanzenarten sind, brauchen auch keine besondere Düngung. Denn meist wachsen darin auch Kleepflanzen, die in der Lage sind an den Boden Nährstoffe abzugeben.

 

Mir persönlich gefällt am Besten das Wiesenkäuelgras. Und ui, hier ist eines, an dem sich gerade ein Zipfelkäfer niedergelassen hat, um von den Gräserpollen zu naschen.

Die meisten Gräser und auch Euer Getreide gehören zu den Süßgräsern. Darüber hinaus gibt es auch Ried- und Sauergräser, die aber nicht besonders viele Nährstoffe haben.

 

Wenn Ihr euch dafür interessiert, könnt Ihr hier mehr Infos erhalten: www.naturexkurs.ch/download/artikel/ried_und_sauergraeser.pdf

 

Die Insekten helfen den Pflanzen, damit sie zielgerichtet bestäubt werden können. Daher brauchen sie nicht so viel Pollen zu produzieren, ganz im Gegensatz zu den Gräsern. Sie müssen sich auf den Wind verlassen. - Kein Wunder, dass es dann zu bestimmten Blüh-Zeiten heißt:

Heublumen-Alarm für Allergiker.

 

Weiter Infos zu den Gräsern und Allergien findet Ihr hier:

www.pollenundallergie.ch/infos-zu-pollen-und-allergien/allergiezentrum/info-zu-allergien/allergien-intoleranzen/pollenallergien/graeser/?oid=1916&lang=de

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!