Einmal die Natur erspüren

Jui, der Wind hat heute Nacht an den Bäumen und Büschen ziemlich lautstark herum gezupft. Dabei sind interessante Laute heraus gekommen. Mal höher, mal tiefer... mal melodiös und mal wie zehrende Wellen, die an große Felsen aufschäumen. Mit der ganzen Natur hat er gespielt. Vor allem eben mit den Pflanzen. Und die kleinen Tierchen haben sich in ihren Verstecken mit einschwingen lassen. Denn jedes von ihnen sucht sich ja einen sicheren Unterschlupf. Wer keine Höhle oder ein Nest hat, der muss sich mit seinen Füßchen gut fest halten an Halmen, Blüten oder Ästen. Vor allem Insekten haben die Fähigkeit ihre Glieder so einzustellen und einrasten zu lassen, damit sie sicher und fest verankert sind wie in Eurer Behausung eine Schraube mit Dübel in der Wand sitzt.

Und so sitzt der Schutzkokon eine Spinne, ein zusammen gerolltes Pflanzenblatt oder einen ein Insekt an der Pflanze und fühlt sich dann wie ein Teil von ihr. Sie spüren den Rhythmus der Energie in der Pflanze und den Wind, der diese hin und her wiegt... die kleinen Böhen, die entstehen, wenn der Wind sich teilweise an den Rundungen oder Kanten bricht und verzwirbelt.  Und die Regentropfen haben emsig den Takt auf den Blättern und dem Boden angegeben.

Unterwegs ist bei dem Wetter kaum einer. Selbst die Vögel verkriechen sich lieber unterm schützenden Blätterdach. Aber wir Schnecken sind bei diesem feuchten Wetter dennoch unterwegs. Am frühen Morgen habe ich eine getroffen... sie hat die Gunst der Stunde genutzt und sich am fettreichen Futter bedient, das Ihr Menschen für die Vögel raus hängt. Ich fand es etwas gefährlich, denn wenn ein Vogel sie gesehen hätte, dann wäre sie wohl Vogelfutter geworden. Das hat die Spanische Wegschnecke auch gleich eingesehen und ist zurück unter die schützenden Blätter gekrochen.

Bis jetzt habe ich keine weitere Schnecke mehr gesehen... das Gebiet ist schon recht weitläufig und manchmal könnte selbst eine Schnecke wie ich glauben, sie wäre ganz allein auf der Welt.

Aber allein fühlen wir uns nie, ganz im Gegensatz zu Euch Menschen. Denn wir spüren noch, dass wir ein Teil der Natur sind, wir können sie fühlen, so wie Ihr die Hand an Eurem Körper fühlt. Wie wäre es denn, wenn Ihr Euch mal mehr versucht auf die Natur einzustellen, sie als ein Teil von Euch zu fühlen... vielleicht könntet Ihr sie dann besser verstehen und würdet achtsamer mit ihr umgehen? Und auch besser mit Eurem Körper - was er Euch mit guter Gesundheit danken wird!

Dafür sind Naturspaziergänge sehr wichtig, ob bei Regen oder Sonne... und vor allem das achtsamere Herumlaufen draußen - ganz ohne die störende Frequenzen von Euren Elektroteilen, die Ihr seit einigen Jahren immer öfter bei Euch herum tragt. Und auch, wenn Euer Verstand diese Funkwellen-Töne nicht wahrnimmt, irgendetwas in Eurem Körper spürt es dennoch, so wie wir Tiere und Pflanzen diese Wellen spüren können ... denn ob Ihr es glauben wollt oder nicht: Wir sind trotz aller Unterschiede recht nah miteinander verwandt. Allerdings besitzen wir keinen Verstand, der sich störend einmischen kann. Euch und um Euch herum nach!

Eure Marina Lauffein - Bänderschnecke und Wiesenhelden-Reporterin

Mit 81,71 Prozent wurde meine

Wiesenhelden-Webseite auf Platz 1 gewählt!

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!