Jetzt nur gut gezittert!


Nur noch diese Woche bin ich für Euch als Wiesenheldenreporter unterwegs, dann komm ich wieder im Herbst zum Berichten. Daher würde ich zu gerne wenigsten noch eine Flechtenart finden, bevor dann Marina, die Bänderschnecke, nächste Woche für mich übernimmt… huch, wieso vibriert dieser Wiesenheld so mit seinen Flügeln. Die zittern ja richtig, dabei ist es doch gar nicht mehr so kalt. Was das wohl für einen Grund hat?

 

„Ich bin eine Zitterfliege… und ich hab da vorne ein Weibchen erspät. Vor Erregung zittern meine Flügel. Und für sie klingen diese Vibrationen sehr schön! Daher… sei bitte still und stör mich nicht.“

 

Gut, dann will ich einfach nur beobachten…

Jaja, dieser Honigtau, sozusagen der Kot von den Blattläusen, ist sehr süß und wird gerne von vielen Tierchen aufgeschleckt. Denn dieser Kot ist ganz anders, als der von Euch Menschen. Er besteht im Grunde aus Zuckerwasser mit Mineralstoffen – so ähnlich wie Limonade.

 

„Na, mein Fliegenmännchen. Jetzt hast du

doch gewiss etwas Zeit für ein Interview?“

„Klar doch, was willst du wissen?“

 

„Woran hast du eigentlich genau gemerkt, dass die Fliegendame nicht will?

Ich hab da gar nichts groß mitbekommen!“

„An ihrem Duft! Wenn ein Weibchen Nachwuchs bekommen möchte,

riecht sie ganz anders.“

 

„Und wie es aussieht, mögt ihr gerne was süßes.“

„Oh, ja. Nektar und Zuckerwasser stehn auf

unserem Speiseplan ganz oben.“

„Und Eure Kinder, mögen die auch diesen Süßkram?“

„Nein! Die brauchen fleischliche Kost,

also Proteine, damit sie wachsen können.“

 

„Aha, gestern hab ich eine Fenstermücke getroffen,

deren Jungen sind Jäger. Sie jagen die Borkenkäfer-Larven.“

 „Das tun unsere Kinder auch! Und wenn gerade mal nicht genug Larven da sind, fressen die aber auch mal faulende Pflanzenstoffe.“

Bei der Endabstimmung für 2017 im Januar 2018 wurde meine Wiesenhelden-Webseite 

auf Platz 1 gewählt! 

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!