Wiesenhelden-Reporter unterwegs

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 Werktagen sind die kleinen Wiesenhelden

für Euch als Reporter unterwegs

vom 21.März bis 31.Oktober - außer

an Wochenenden und Feiertagen.

Ab September 2019

ist Linus von Lieblich

für Euch unterwegs!

 

Bei Regen springen mal

Marina oder Balduin ein!

 

"Aus der Luft kann man die Welt viel besser überblicken. So kann ich mehr erkennen und verstehen!"

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"Mein Welt ist feucht und nass. Ich sehe die Welt hauptsächlich mit meinem Geruchs-Sinn!"

"Meist fresse ich mich durch die Erde. Ich erspüre die Welt mehr, als dass ich sie sehe - jede Schwingung."

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"Ich krabble über die Wiese und kann Freßfeinde von mir auch mit meiner Stinkegabel abschrecken!"


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Die Wiesenhelden-Blogger 2019

Mo

16

Sep

2019

Alles Streifig oder was?

Endlich, endlich! Die Sonne scheint wieder kraftvoll auf die Erde herunter. Die letzten Tage waren so kühl und wolkig.

 

Oh, da ist sonnt sich eine Wespe… welchem Stamm sie wohl angehört?

Zumindest einem Wespenstamm, der länger lebt, als nur bis August.

Denn einige Faltenwespen-Arten leben im Grunde nur in den Sommermonaten.

Dann werde ich mich mal langsam anpirschen und nachhören!

 

„Danke für das Kompliment mich mit einer Wespe verwechselt zu haben. Wir Schwebfliegen leben ja davon, dass andere uns für ein Insekt halten, das einen Stachel besitzt und stechen kann.“

„Für eine Schwebfliege bist du aber ganz schön kompakt… hm, wenn ich dich so von nahem betrachte, siehst du eher einer gewöhnlichen Fliege ähnlich. Den großen Kopf mit ebensolchen großen Augen… das breite Hinterteil...“

„Tja, die Stämme der Schwebfliegen können nunmal sehr verschieden sein. Ich selbst gehöre zum Stamm der großen Sumpfschwebfliegen. Uns kannst du gut an der Längsstreifen auf unserem Oberkörper erkennen. Keine andere Art besitzt diese. Dann gibt es noch Unterstämme, die sind nicht zu leicht auszumachen … da muss man sich schon die Mühe machen unser Hinterteil ganz genau unter die Lupe zu nehmen.“

 

„Was habt ihr dieses Jahr noch so vor?“

„Wir gehen auf Wanderschaft.“

„Echt? So was wäre für einen Bläuling wie mich nichts.“

„Wir sind die einzigen Schwebfliegenstämme, die hier nicht überwintern. Uns zieht es in den Süden. Von daher will ich mich auch nicht zu lange aufhalten. Ich hab mich gut mit Nektar gestärkt und werde jetzt wieder aufbrechen. Ist schließlich noch ein langer Weg.“

„Dann wünsche ich dir viel Kraft und einen guten Flug.“

„Danke, das wünsche ich dir auch!“

 

So für heute habe ich meinen Wiesenhelden schon interviewt, dann werde ich das schöne Wetter noch etwas genießen und mir meine Flügel emsig vertreten… fliegen einfach nur fliegen… Nektar schlürfen und sich sonnen.

Ich wünsch Euch noch einen schönen Herbsttag und genießt ihn ruhig mal! Solche sonnigen Zeiten kommen ja nicht so oft vor!

 

EUER LINUS

 

 

Fr

13

Sep

2019

Nein, heißt: Nein!

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Do

12

Sep

2019

Flechten brauchen Wasser

Da hat der Wind gerade ein blassgraues Samenblatt vom Baum geweht… es ist auf diese kleine Pflanze da gefallen – obwohl, wenn ich es mir jetzt genau betrachte, das Ding hat ja Fühler… und ja, Beine… ob das ein Schmetterling ist?

Obwohl… so wie dieser kann ich meine Flügel nicht zusammen falten.

Mal nachhören, welcher Flieger da unten sitzt… oder auch schläft:

„Gähn, muss du mich aus meinen schönen Träumen reißen?“

„Nunja, die Menschenkinder würden eben gerne wissen, wer du bist.“

„Tim Knuspli, ich bin ein Flechtenbärchen

aus dem Stamm der Nachtfalter.

Und ich war heute Nacht emsig unterwegs!“

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Mi

11

Sep

2019

Muskelpakete

 

Wenn die Sonne nicht mehr so oft und lange scheint, fliege ich als Schmetterling nicht mehr so viel herum. Ich bleibe in der Nähe von meinem sicheren Unterschlupf. Blüten gibt es hier zum Glück genügend, so dass ich nicht darauf angewiesen bin weiter weg zu fliegen. Denn je länger ich fliegen muss, um Nahrung zu finden, umso mehr werden meine Fettreserven aufgebraucht. Daher heißt es für uns Flieger: Sparsam sein!

Oho, wen sehen meine Augen denn da? Einen Grashüpfer und was für Muskelpakete er an den Beinen mit sich herum schleppt. Und wie die glänzen! So herrlich metallisch Grün wie sein ganzer Körper. Das ist ja echt der Wahnsinn! Bei Euch Menschen würde man solch ein Kerlchen wohl Bodybuilder nennen, was es wohl damit auf sich hat?

Da flieg ich gleich mal näher ran und frage ihn.

 

„Jaja, meine hinteren Oberschenkel sind ganz toll im Saft. Daran erkennt man, dass ich ein Männchen bin! Und nein, ich bin keiner aus der Familie der Heuschrecken. Ich gehöre zum Stamm der grünen Scheinbockkäfer, aber manche nennen uns auch Schenkelkäfer.“

„Aha, dann haben die Weibchen so etwas nicht?“

„Nein, sie neigen nur in der Eierlegzeit dazu

einen dicken Bauch zu bekommen.“

 

„Und was fresst ihr so?“

„Oh, am liebsten besuchen wir die Blumen. Wir mögen Nektar und Blütenpollen. Nur unser Nachwuchs hat einen anderen Speiseplan.

Es ist der selbe wie den, den Pilze und Bakterien haben – obwohl,

da gibt es auch einige, die gehen auch an kranke, geschwächte Teile,

aber das machen unsere Kleinen nicht. Sie mögen gerne verrottende Pflanzenteile, ob das nun ein alter morscher Baumstamm ist

oder eine gerade eingegangen Kraut.“

 

„Und wie geht’s deinem Nachwuchs so?“

„Och, die dürften langsam ausgewachsen sein und sich ans Verpuppen machen. Denn in dieser Starre überwintern sie auch.“

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Di

10

Sep

2019

Bärenstark

Der Russische Bär sitzt auf dem Wasserdost
Der Russische Bär sitzt auf dem Wasserdost

Ui, was sehen meine Augen da… dieser dunkle Baumstamm ist ja von einer merkwürdigen Flechtenart besetzt. Sieht aus wie Wurzelstränge, die sich… huch, da hat sich ja was bewegt, und – der Wahnsinn, da flattern ein paar davon auf.

Das, das sind ja Schmetterlinge. Sie haben dicht an dicht am Baumstamm gesessen und durch ihre Zeichnung auf dem Rücken hat es ausgesehen aus der Ferne wie ein Wurzelgeflecht. Und jetzt da sie flattern kann ich sogar ein Stück Rot erkennen, das müssen die Signal-Unterflügel sein mit denen manche Schmetterlingsarten ihre Fressfeinde erschrecken – für den Fall, dass sie entdeckt werden.

Ah, da setzt sich gerade ein einzelner auf eine Blüte, den werde ich jetzt interviewen:

„Ich gehöre zur Familie der Bärenspinner. Mein Stamm nennt sich Russischer Bär und ich zähle zu den Nachtfaltern.“

„Echt? Und dann bist du über Tag auch unterwegs?“

„Das ist für mich kein Problem, ich nehm das nicht so genau. Notfalls zeige ich meine roten Flügel und der Vogel haut wieder ab. Denn er weiß, rote Beute ist schlechte Beute, die ihn vergiften kann.“

 

 

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"Hoffentlich wird mein Blümchen durch die Hilfe der  Wespen bald vor schädlichen Insekten geschützt!"

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!