Alle Wiesenhelden sind sehr wichtig für die Natur. Aus diesem Grunde findet Ihr hier einiger von Balduins wichtigsten Wiesenfreunden. Sie haben alle ganz besondere Talente. Wie unser Wurm auch.

Denn er sorgt nicht nur dafür, dass das Erdreich schön locker ist, sondern er hat die Fähigkeit sich schnell zu regenerieren, wenn er verletzt wird.

 

biologische Artenvielfalt

 

Balduin Rotschleif ist auch ein besonderer Wiesenheld:

 

Der kleine Regenwurm Balduin liebt es sich durch die Erde zu fressen. Er gräbt seine Gänge zusammen mit seinen Freunden. Manchmal "kitzelt" er auch mal die Blumen an den Wurzeln, aber das gefällt ihnen gut – auf diese Weise können sie viel besser wachsen.

Ein Regenwurm muss auch sehr gut aufpassen, denn es gibt ne Menge Tierchen, die ihn zum Fressen gern haben. Schon einmal wäre Balduin beinah von einem Maulwurf gefressen worden, doch zum Glück hat der nur sein Schwanzende bekommen. Einige Tage war dann unser kleiner Kerl krank, doch da sein Körper die Fähigkeit hat ganz schnell gesund werden zu können, ist Balduin ein neues Schwanzende gewachsen.

Zwar krabbelt Balduin auch sehr gerne bei Sonne aus der Erde, aber dabei muss er aufpassen, dass er im feuchten Gras bleibt. Denn seine Haut ist sehr empfindlich und Sonnenschutzcreme gibt es für Regenwürmer leider nicht. Balduin mag Feuchtigkeit, doch zuviel nass ist ihm auch nicht genehm.

Baden – nein, dass gefällt ihm gar nicht, und schwimmen, schwimmen kann er überhaupt nicht. Aus dem Grund kommt er, wie alle Regenwürmer aus der Erde, sobald er ein leises vielstimmiges Klopfen hört. Die Regentropfen versickern im Erdreich und sammeln sich in den Wurmgängen. Balduin würde ertrinken, wenn er in der Erde bleibt.

Man kann ihn aber auch aus der Erde locken, wenn man einen Eimer umgekehrt auf den Boden stellt und mit den Fingern drauf trommelt – denn dann glaubt der kleine Kerl es beginnt gleich zu regnen.

Wir sind umgeben von kleinen Superhelden mit einzigartigen Fä-higkeiten. Die Rede ist von den Wiesenbewohnern: wie Bienchen, Regenwürmern und Käfern, die wir nur zu gerne übersehen.

Diese besonderen Wiesenhelden können sie in diesem Buch einmal ganz persönlich kennen lernen. Finden sie mehr über ihre Geheim-nisse und ihre Talente heraus, mit denen sie unserer Natur auf so vielfältige Art und Weise helfen.

Mehr als 100 Wiesenhelden finden Sie auf 154 Seiten. Etwa 200 große und kleine Illustrationen sind darin zu finden.

Ab 2018 als E-Book erhältlich, weiter Infos einfach anfragen <E-mail>

 

Geschrieben von Andrea Dejon für Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher geeignet und natürlich für alle die neugierig geblieben sind und wissen wollen wie die Natur funktioniert.

 

 Dazu ist ein Lern-Brett-Kartenspiel für die ganze Familie in arbeit

sowie ein Teamspiel für Vereine und Schulen.

Es wird so konzipiert, dass es für alle Altersgruppen anpassbar ist

und immer weiter ergänzt / erweitert werden kann

und sogar die Kreativität wird bei diesem Spiel gefördert.

Ein besonderes Dankeschön für die Finanzierung der 1. Auflage des Naturkundebüchleins "Auf den Flügeln eines Schmetterlings" geht an die Werbeagentur Satz/Design Werner Möhn. www.es-heftche.de

Sowie an den Sponsor: Nabu - Ortsgruppe Homburg


Ihr sucht  nach einer passenden Geschenkidee à la Wiesenhelden?

Dann schaut mal hier vorbei: <anklicken>


Darf ich Euch einige der anderen

Wiesenhelden vorstellen?

 

Ein jeder von uns hat ein einzigartiges Talent!

Moritz Hölzlein

- PInselkäfer -

Die Larve des Pinselkäfers sorgt dafür, dass alte Baumstämme zu nahrhaftem Humus umgearbeitet werden können. Wenn er sich dann verpuppt hat und als Käfer erneut das Licht der Welt erblickt, nutzt er die Tarnung einer Hummel – so kann er sich besser vor Fressfeinden schützen.

 

Er wird ca. 1 cm groß; als Larve lebt er 2 Jahre in modernden Laubholz

In manchen Gegenden kommt er  nur noch selten vor.
In manchen Gegenden kommt er nur noch selten vor.

Mario Duftfroh

- Rosenkäfer -

Er liebt alle wohlriechenden Blüten, besonders Heckenrosen und Holunder. Er bleibt stets cool, auch wenn ein anderer Wiesenbewohner zur Blume kommt - oder ein Mensch. Als Engerling lebt er gerne im Kompost und schafft daraus tollen Humus, in dem sich die Regenwürmer richtig woh-lfühlen. Er lebt dort zwei Jahre und baut sich dann aus dem umgebenden Material und „eigenem“ Leim einen eiförmigen Kokon. Er wird 1 bis zu 2 cm lang. 

Leider wird er manchmal mit einer Engerlingslarve vom Maikäfer verwechselt.

Ameisenarten gibt es sehr, sehr viele....

Manchmal besuchen auch die Waldameisen das Wiesenreich, aus diesem Grund findet sich hier nicht nur die Wiesenameise.

Ameisen sind unglaublich wichtig und besitzen viele Talente. Unter anderem sind sie sehr stark! Manche Völker betreiben Viehzucht oder Ackerbau... andere Völker sind stark gefährdet.

Auf dieser Webseite hier, finden Sie wichtige Infos zum Schutz dieser Wiesenhelden: http://www.ameisenschutzwarte.de

Melanie Graslieb

- Gelbe Wiesenameise -

 

Meist sind sie gelb oder bernsteinfarben. Sie ist recht klein, nur 2 bis 4 Millimeter. Sie errichten Erdnester unter Steinen oder bauen recht große Nesthügel, die sie mit Gras überwachsen lassen. Im Gegensatz zu anderen Ameisen, leben sie sehr versteckt und es gibt auch kaum Ausgänge in ihren Nestern. Was sie brauchen „bauen“ sie selbst an. Das heißt sie züchten Wurzelläuse und „melken“ diese – sie fressen die Ausscheidungen, den sogenannten Honigtau.

Manuel Weichfuss

- Wasserläufer -

Auch wenn man es ihm nicht ansieht, so gehört er doch zur Familie der Wanzen! Allerdings besitzen sie nur 4 Beine, das dritte Beinpaar wurde zu kleinen Fang-armen umfunktioniert.

Sie können sehr gut sehen, aber nicht jeder von ihnen besitzt Flügel und manche nur ganz verkümmerte Flügelchen. Dafür können sie jedoch regelrecht wie Eiskunstläufer übers Wasser gleiten.

Sie sind kleine Jäger, die Insekten fangen, die ins Wasser gefallen sind.

Er kann etwa 1 bis 2 Zentimter lang werden

Theodor Sorgsam

- Raubwanze -

Sein Stamm und der seiner Artverwand-ten ist bei den Gärtnern sehr beliebt.

Wie sein Name schon sagt, gehört er zu den Jägern unter den Wiesenhelden.

Seine Lieblingsspeise sind Blattläuse - von ihnen kann er nie genug bekommen.

Im Herbst verliert Theodor etwas von seiner Farbenpracht, dann wird er insgesamt mehr bräunlicher.

 

Es gibt natürlich auch viele Wanzen-stämme, die mögen Pflanzensaft und sind dabei sehr fürsorgliche Eltern.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die meisten Spinnen haben die Fähigkeit aus ihrem Hinterteil heraus einen Faden zu spinnen. Damit können sie Netzt bauen oder sie benutzen den Faden zum Fliegen oder als Sicherheitleine beim Springen und Klettern - so ähnlich wie die Menschen, die auf hohe Berge rauf klettern.

Es gibt sehr unterschiedliche Spinnenvölker. Meist leben sie als Einsiedler, es gibt aber auch welche die leben in einem Staat. Sie bauen ein riesiges Spinnenzelt und teilen auch die Beute unter einander auf - ganz ohne Streitereien.

Der Faden einer Spinne ist sehr stabil.  >>Mehr über Spinnen <<

 

Sie war 2001 Spinne des Jahres
Sie war 2001 Spinne des Jahres

Linda Vielauge 

- Zebraspinne -

Sie zählt zu den schönsten Spinnen in unseren Breiten. Sie hat immer großen Hunger und kann eine ganze Menge fressen.Ihre Familie nennt sich die Radnetzspinnen und sie bauen die schönsten und stabilsten Spinnennetze!  Fühlt sie sich gestört, dann beginnt sie zusammen mit dem Netz hin und her zu schaukeln - auf dies Weise wird sie für die Augen unsichtbar.

Ihr Netz ist ihr ganzer Stolz, wenn es zertört wird, wandert sie ab, manchmal ist so sogar so traurig darüber, dass sie stirbt.

Eine ihre Cousinen ist die Kreuzspinne (sie trägt wie ihr Name schon sagt ein Kreuz auf ihrem Rücken)

 

Sie wird bis zu 2,5 cm lang.

Karin Ninjaschritt

 Veränderliche Krabbenspinne 

 

Sie baut zwar kein Netz, hangelt sich aber geschickt von Blatt zu Blatt und tarnt sich dabei, in dem sie je nach dem die Farbe der jeweiligen Blüte annimmt. Sie sind geradezu Meister der Tarnung und der Täuschung. Man könnte sie einen Ninja-kämpfer nennen, denn in ihrem Geschick steht sie diesen japanischen Kämpfern in nichts nach!

Sie sind nicht sehr groß meist gerade mal 1 cm.

2005 war sie Spinne des Jahres
2005 war sie Spinne des Jahres

Lorenzo Tigerherz 

- Zebrasprungspinne -

Sie wird auch Harlekinspprungspinne genannt. Im Spinnen ist er nicht so toll, das liegt ihm auch nicht. Er spinnt sich höchstens mal einen Sicherheitsfaden, wenn er von einem Stein zum nächsten springt.  Er jagt wie ein richtiger Tiger, lauert und springt: und kann schon bis 10 cm weit springen. Klingt zwar nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass sie gerade mal 0,5cm groß ist, ist das schon ne ganze Menge. Es ist so, als würdet Ihr 10 Meter weit springen.

Laufen ist auch nicht so ihr Ding, sie hüpft am liebsten durchs Leben.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Heribert Glückauf  

7-Punkt-Marienkäfer

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Marienkäfern. Mit vielen und wenigen Punkten, manche sind gelb andere rot. Die Punkte können aber auch weiß sein, dann ist es ein Licht-Marienkäfer. Es gibt auch welche, die stammen aus Asien und heißen Harlekin und sie fressen locker die fünfache Menge unserer einheimischen Marienkäfer.  Sie vertilgen alle Arten von Blattläusen, so kann die Pflanze gesund werden und sich wieder richtig wohlfühlen. Als Jungtiere ähneln sie einer kleinen, gedrungen Raupe -  auch sie helfen den Pflanzen!  Sie besitzen eine Art Schutzmäntelchen, dass sie vor Angriffen von Ameisen schützt.

<<Mehr über die Entwicklung <<

Sie überwintern in großen Herden unter einer dicken Blattschicht. Wie die meisten Käfer haben sie eine Art Frostschutz in ihrem Inneren, der sie vor der Kälte im Winter schützt

Nimmviel Füßli

- Tausendfüssler -

Natürlich besitzt er keine 1000 Füße!  Nur eben sehr, sehr viele - maximal sind es 340 Beinpaare. Sie tragen eine Art Panzer - sind sozusagen die Ritter der Wiesenbewohner. Sie gehören zum Stamm der Gliedertiere. Und es gibt sie schon seit 400 Millionen Jahren - sie konnten also sogar die Entwicklung der Dinosaurier beobachten.

Sie können sowohl auf als auch in der Erde unterwegs sein und erledigen ähnliche Aufgaben wie ein Regenwurm. Sie sorgen also dafür, dass wir gute Humuserde haben. Bei Gefahr rollen sie sich zusammen.

Es gibt ganz verschiedene Arten. Mache ähneln etwas dem Kellerasseln - man nennt sie Saftkugler. Wenn sie sich zusammenrollen sehen sie nämlich aus, wie ein kleiner runder Ball.

 

Mareike Flieggut

- Große Königslibelle – 

Sie haben das beste Sehvermögen aller Wiesenbewohner. Ihr Kopf ist im Prinzip ein Minimalflugbord. Mit Anzeigen wie: Rundum-Blick, Hell-dunkel-Messer und Tachoanzeiger. Flugtechnisch ist sie ein Mini-Jagdhubschrauber. Ihre Beute fängt sie galant im Flug. Aber auch schon als Larve ist sie ein großer Jäger. Sie lebt im Wasser – und das die meiste Zeit ihres Lebens (bis zu 5 Jahre) und frisst mit Vorliebe auch die Larven der Stechmücken.

Ihre Vorfahren gehörten einst zu den größten Fluginsekten, die es jemals gegeben hat. Vor circa 300 Millionen Jahren maß ihre Flügelspannweite noch 70 Zentimeter. (Zu der Zeit war auch der Sauerstoffgehalt in der Luft um ein vielfaches höher, aus diesem Grund ist die Größe der Libelle seit damals auch stark zurück gegangen.) Sie kann 7 bis 8 cm lang werden.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es gibt verschiede Arten und Größen. Manche sind grün und leben über der Erde, andere sind braun bis schwarz und leben in der Erde. 

Als Grille gehört sie zu der Großfamilie der Heuschrecken. Sie kann allerdings nicht wie ihre Cousins und Cousinen fliegen. Dafür ist sie mehr unter der Erde aktiv. Sie gräbt gerne Erdhöhlen und lebt auch dort. Wärme mag sie sehr gerne – von daher kann man sie besonders gut in heißen Sommernächten antreffen!

>>Mehr Infos zu den Grillen <<

 

Sie stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten.
Sie stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Nino Spielfein

- Feldgrille -

Musizieren können nur die Männchen und wenn sie es tun, dann nur um entweder ein Weibchen anzulocken oder um einen Rivalen zu vertreiben – und wenn dieser nicht das Weite sucht, stürzt sich die Grille todesmutig in den Kampf. Dabei donnern die zwei schon mal heftig mit ihren Köpfen zusammen.

Das Zirpen wird übrigens durch die Flügel erzeugt und kann mehr als 50 Meter weit zu hören sein. Die Weibchen lauschen hingerissen dem Gesang, aber nicht mit den Ohren, wie man annehmen würde, sondern mit den beiden Vorderbeinen – dort befindet sich eine Art Trommelfell, ähnlich wie bei einem Mikrophon. Ansonsten sind Feldgrillen eher schüchtern – insbesondere, wenn ein Mensch versucht sich ihnen zu nähern. Leider sind diese Tierchen inzwischen selten geworden, an manchen Orten gibt es sie sogar schon gar nicht mehr.

Toni von Hupf

- Grashüpfer -

Wie sein Name schon sagt, kann er sehr gut hüpfen. Bei Gefahr kann er sogar das 100- fache seiner Körpergröße hoch springen - also 2 Meter und mehr sind keine Seltenheit. Nur beim Landen stellt er sich manchmal etwas tapsig an und schlägt dabei Purzbäume.

Mit seinen Hinterbeinen macht er Musik. Er spielt meist mehrere Strophen um einem Weibchen zu gefallen. Er liebt die Wärme und sonnt sich gerne. Er gehört zu der Familie der Heuschrecken.

>>Mehr Infos<<

Wird etwa 2 cm lang.

Erik Trommelstark

Eichenschrecke 

Sie ist zwar kein Wiesenbewohner, aber man kann sie durchaus bis ins Wiesenreich hören – insbesondere die Weibchen, für die dieses Trommelsolo gilt. Die Eichenschrecke sitzt, wie ihr Name schon erahnen lässt, sehr gerne hoch oben auf einer ganz bestimmten Baumkrone. Dabei trommelt sie mit ihren Hinterbeinen emsig auf das Blatt. Wenn wir Menschen ihrem Konzert lauschen wollen, müssen wir sehr nah an einem solchen Baum stehen.

Viele Heuschreckenarten sind Vegetarier, diese hier nicht. Sie hat alle Arten von Blattläusen zum Fressen gern - uns somit ist sie ein tollter Ungezieferfresser. Sie wird etwa 1,5 cm lang und ist in der Nacht unterwegs.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

  

Schmetterlinge zählen zu den fliegenden Edelsteinen der Lüfte. Manche von ihnen sind so farbenfroh und bunt, dass wir sie unentwegt anstarren könnten. Andere dagegen, sind eher unscheinbar – oftmals übersehen wir sie auch. Es gibt aber auch Falter, die besitzen so merkwürdig anmutende Flügel, dass unsere Fantasie sie geradezu in elfenartige Wesen verwandelt oder Buchstaben darauf erkennt. Aber auch sonst haben einige Schmetterlinge so einige Superlative drauf.

Wenn Ihr die Schmetterling genauer bestimmen wollt, findet Ihr hier eine gute Webseite: Basis-Merkmale für Schmetterlinge

 

Leider ist dieser Falter in manchen Gegenden kaum noch zu finden, seine Art gilt als gefährdet.
Leider ist dieser Falter in manchen Gegenden kaum noch zu finden, seine Art gilt als gefährdet.

Bärbel Rotfleck

- Erdeichel-Widderchen -

Er hat das Talent sich in unterschied-lichsten Lebensräumen wohl zu fühlen. Als Raupe setzt sich diese Schmetterlingsart zur Wehr, in dem sie blausäurehaltige "Spucke" (Sekret) erzeugt. Wegen ihrer roten Flecken trägt er den Spitzname: Blutströpfchen.

Mit dieser Färbung zeigt er seinen Feinden auch "Achtung, ich bin giftig!"

Seine Flügelspannweite beträgt etwa 3 bis 4 cm.

 

 

Blanche von Elberich - Federgeistchen -

Dieser kleine Nachtfalter, der je nach Stamm eine Flügelspannweite von circa 1 bis 3 Zentimeter besitzt, hat ein sehr außergewöhnliches Talent. Es gibt zwar einige Schmetterlingsarten, deren Flügel sich sozusagen leicht falten lassen und auf diese Weise kleiner erscheinen, doch kein anderer Stamm ist in der Lage seine Flügel zusammen zu rollen. Aufgespannt haben seine Flügel Ähnlichkeiten mit einem Fächer oder einer Feder. Ihre 2 Flügelpaare lassen sich in 24 Einzelteile aufgliedern, somit ist sie zugleich auch das Insekt mit den meisten Flügeln. Sie liebt wie alle Nachtfalter die Dunkelheit und wird vom Licht unwiderstehlich angezogen. Ihre Raupen lieben Ackerwinden.

Bei einigen Stämmen sind die Raupen in der Lage eine klebrige Flüssigkeit abzusondern, mit der sie sich vor Parasiten schützen können. Nur wenige aus diesem Volk gelten als Nützlinge – sie werden bei bestimmten Pflanzen eingesetzt, die wie Krebsgeschwüre wuchern und somit das Gleichgewicht der Pflanzewelt stören. Da sich diese Stämme sehr gut anpassen können, sind sie in vielerlei Lebensräumen zuhause, unter anderem auch auf den küstennahen Salzwiesen.

Melissa Citrus

- Zitronenfalter -

Dieser Schmetterlingdame ist schon sehr früh im Frühling unterwegs - sobald sich sozusagen die Sonne zum ersten Mal mit warmen Temperaturen blickten lässt.

Ihr Stamm fällt in eine Winterstarre und lässt sich regelrecht "einfrieren".

Im Gegensatz zu die meisten Schmetter-lingsarten leben Zitronenfalter sehr lange - so etwa 13 bis 14 Monate.

Und im hellgrünen Blätterwerk, erscheint sie mit ihren zusammen gelegten Flügeln beinah wie ein Blatt - man muss dann schon sehr genau hinsehen, um sie zu sehen!

Karsten Schrickmal

- Tagpfauenauge -

Die Tagpfauenaugen zählen bei uns zu den schönsten und größten Faltern. Sie sind wunderschön bunt und tragen regelrechte Augen auf ihren Flügeln.

Meist sitzt Karsten mit zusammen ge-falteten Flügeln da.Die Unterseite seiner Flügel ist nämlich ganz anders ge-färbt und erscheint dann wie ein einfaches welkes Blatt.

Wenn sich ein Fressfeind nähert, öffnet er die Flügel und schon glaubt dieser ein größeres Beutetier schaue ihn an. Erschrocken sucht dann dieses andere Tierchen dann das Weite und der Tagpfauenauge-Schmetterling flattert weiter - von Blüte zu Blüte.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schmetterling gibt es auch unglaublich viele - einige sind am Tag, andere mehr in der Nacht unterwegs....

Maurizio Klingfein

- Totenkopffalter -

Er gehört zu den größten Nachtfaltern unserer Region. Seine Flügelspannweite kann bis zu 13 cm betragen. Er ist ein Schwärmer – noch dazu einer von der Sorte, die eine Art von Spezialohren entwickelt haben und regelmäßig den Funkverkehr der Fledermäuse abhören, um so ungesehen auf ihre diebischen Raubzüge gehen zu können. Denn diese Falter stehlen in den Bienenstöcken gern einmal den Honig. Er ist ein richtiger Pirat, der nicht nur die Bienen musikalisch unterhält, sondern für sie ein regelrechtes Theaterstück aufführt.

Er maskiert sich zum einen mit dem Geruch, der der Bienenkönigin ähnelt, und zum anderen lässt er seine Flügel in einer Art vibrieren, dass sein Körper sogar wie diese erscheint. Dazu beginnt er mit einem pfeifenden Singsang. Regungslos verharren die Bienen und hören zu. Man könnte fast sagen, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes hin und weg sind.

Aber nicht immer gelingt es diesen Faltern die Bienen zu täuschen und dann gibt es für sie leider kein entkommen mehr. Er ist übrigens in Afrika zuhause. Jedes Jahr wandert er zu uns nach Europa – von daher ist klar, dass er warme Temperaturen liebt. Die Raupe mag gerne Nachtschattengewächse Kartoffelblätter gehören zu ihrer Leibspeise. Sie kann ungefähr Zeigefingerdick werden. Zur Verpuppung gräbt sie sich ein – manchmal bis zu 40 cm tief! Sie baut sich eine richtig, tolle Höhle.

Wuschel Knabberfroh

- Urmotte -

ist ein sehr kleiner Falter. Seine Flügelspannweite beträgt maximal 1,5 cm. Im Gegensatz zu den meisten Faltern tragen die Urmotten alle eine tolle Wuschelfrisur - so eine Haarfülle wünscht sich gewiss so mancher von uns. Und sie besitzen keinen Saugrüssel, sondern Beißwerkzeuge, die kleinen Zangen ähneln. Damit knabern sie Pollen und ähnliches.

Bei Ausgrabungen hat man in einem Bernstein eine Urmotte gefunden, sie ist 130 Millionen Jahre alt. Sie haben also bereits die Entwicklung und den Untergang der Dinosaurer beobachten können.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Lilo Kreativ

- Köcherfliegen -

Sie und die Urmotten sind entfernte Cousinen. Solange sie noch Kinder sind, leben sie im Wasser. Dort sind sie sehr kreativ.  Sie bauen sich kleine Häuser, in denen sie sich geschützt und sicher fühlen können. Mal arbeiten sie dabei mit Holzstückchen und mal mit kleinen Steinchen, manchmal sammeln sie auch leere Gehäuse von Schnecken ein und bauen sie ein wenig um.

Robert und Malin Leuchtstark

- Glühwürmchen -

Sie lieben die Dunkelheit und das betörende Konzert im Wiesenreich, das bei aufkommender Nacht von den kleinen Musikanten veranstaltet wird. Wie kleine, energiereiche Minitaschenlampen glimmen sie im Dunkeln auf und tanzen auf und nieder – und das ganz ohne Strom oder Batterien! Das verdanken sie ihrer Fähigkeit der Biolumineszenz. Sie setzten 95 Prozent ihrer Energie in Licht um – im Gegensatz zu einer Glühbirne, die nur 5 Prozent umsetzen konnte. Damit sind sie einzigartig im ganzen Tierreich. Die Weibchen haben ihren eigenen Blinkcode, woran die Männchen dann auch erkennen können, wen sie da im Dunkeln so vor sich haben. Sie können sich auf diese Weise Geschichten funkeln. Fast so wie in dem gleichnamigen Schlager aus den Achtzigern: „Kleine Taschenlampe brenn.“

Es sind Käfer, die nur knapp einen Zentimeter lang werden. Die Larven fressen gerne Schnecken, aber die Erwachsenen leben nur von Licht und Liebe.  Die Weibchen besitzen keine Flügel.

Wenn Ihr für sie ein Haus bauen wollt:
Wenn Ihr für sie ein Haus bauen wollt:

Maliese Fliegfaul

- Ohrwurm -

Auch wenn sie weder ein Wurm noch ein Ohrenbesucher ist, so ist doch recht emsig. Rein optisch kommt sie wie ein kleiner Rocker mit hautenge Lederkluft rüber.

Meist ist sie in der Nacht unterwegs und jagt Blattläuse und deren Verwandte. Im Allgemeinen läuft sie gerne zu Fuß - obwohl sie sehr gut fliegen kann. Ihr Flügel sind wie ein Fächer zusammen gefaltet und dann unter einer Schutzhülle versteckt.

Sie ist eine sehr fürsorgliche Mutter!

Christel Klareich

- Eintagsfliege -

Auf den ersten Blick könnte man sie mit einer Stechmücke verwechseln, aber die beiden sind Grundverschieden!

Sie lebt die größte Zeit ihres Lebens im Wasser - aber nur dort, wo das Wasser wirklich kristallklar ist!  Als Larve lebt sie 4 Jahre und frisst Pflanzenreste -  sie hält so Flüsse und Bäche sauber. Einige Arten sind gute Schwimmer und andere können sehr gut im Wasser kleine Gräben ziehen und buddeln.

Und wie ihr Name schon sagt, lebt sie als Flieger, der durchs Wiesenreich fliegt meist nur ein oder zwei Tage.

Sie hält die Flügel senkrecht - im Gegensatz zur Stechmücke und hat 2 sehr lange Fühler am Körperende, die meist genauso lang sind wie der Körper selbst. Insgesamt können sie etwa 3 cm lang werden. Sie sind gute Flieger und können sehr gut sehen. Unter allen Insekten häutet sie sich nur ein einziges Mal.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sabine Schnepferich 

-Skorpionsfliege -

Sie gehört zur Familie der Schnabelfliegen Sie ist ein fliegender Tiger und jagt gerne Insekten. Ihre Art ist schon sehr alt und lebt seit  50 Millionen Jahren auf der Erde.

Diese Fliegenart sieht recht lustig aus. Er wirkt wie eine Mischung aus einem Vogel, einer Wespe, eines Skorpions und eines Schmetterling. Sein Saugrüssel ist riesig und kann auch mal zu beißen. Seine Flügel sind leicht durchsichtig und erinnern ein wenig an Schmetterlingsflügel. Sein Hinterteil sieht aus wie der Schwanz eines Skorpions.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schäumli Springhoch

- Wiesenschaumzikade -

Sie ist sehr klein maximal 1cm.  Wenn diese Zikaden noch Kinder sind, haben sie eine Vorliebe für Schaumbäder - natürlich ohne Seife und Badezusatz. Denn sie schäumen ihren Speichel regelrecht auf, bis sie vollkommen von Wasserblasen umgeben sind.

Wenn Ihr Euch also in die Badewanne setzt und wild rudert, bis alles voller Schaum ist und nur noch Euer Kopf rausschaut, dann dürftet Ihr Euch wie ein solches Zikadenkind fühlen. 

Aber die Kleine kann noch mehr: Sie kann etwa 50cm hoch springen und im Vergleich zu ihrer Köpergröße ist sie die beste Hochspringerin der Welt!

Es ist so als könntet Ihr als Menschen mit einem Sprung die größten Hochhäuser übersrpingen.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schnecken gibt es unzählige Arten, einige leben im Wasser andere an Land. Diese erzeugen mit ihrem Körper einen immerfortwährenden Wasserfluß, so dass sie regelrecht über alles hinweg gleiten können, egal wie kantig oder glatt es ist. Sie schleimern sozusagen herum....

Manche Landschnecken haben ein Gehäuse, andere keines - das sind die Nacktschnecken. Unter ihnen gibt es aber auch welche, die richtige kleine Jäger sind, sie machen u.a. Jagd auf die roten Nacktschnecken und helfen so unserem Garten.

>>mehr über Schnecken<<

 

Wilma Schleimfuss

- Hainbänderschnecke -

Sie mag vor allem abgestorbene und welke Pflanzenteile. Sie kann bis zu 8 Jahre alt werden.

Ihre Gehäuse können recht bunt ausfallen, man könnte sie sagen: sie mögen bunte Häuschen. Mal gelb, rosa oder rot mit schwarzen Streifen.

Es gibt auch Schnecken, die haben einen schwarzen Körper - diese Arten gehören zu den Baumschnecken.

Im allgemeinen helfen die Schnecken dabei, dass auf einer Wiese die Artenvielfalt der Pflanzen erhalten bleibt. Sie kümmern sich nämlich darum, dass die großen und mächtigen Pflanzen die keineren nicht verdrängen, in dem sie diese einfach aufessen.

>>Interessante Infos <<

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wer mal hören will, welche Musik die kleinen Wiesenbewohner so machen, der schaut am besten auf dieser Seite vorbei:

>>soundarchiv<<

 

 

Interssante Filme, Bilder und Info findet Ihr hier:

>>naturerleben<<

 

Und welches Talent liegt wohl in Dir verborgen?

 

Auf welcher Weise kannst Du Mutter Natur helfen?

 

Wenn Ihr noch mehr Wiesenhelden kennen lernen wollt -

über hundert von Ihnen und noch weitere Talente 

findet ihr in dem Naturkundebuch:

"Auf den Flügeln eines Schmetterlings"

 

 

"Wir Wiesenhelden stehen Euch Menschen wie ein guter Freund zur Seite. Also seid doch auch ein Wiesenheld ehrenhalber und lasst uns gemeinsam großes erreichen!"

Mit 81,71 Prozent wurde meine

Wiesenhelden-Webseite auf Platz 1 gewählt!

Vielen Dank!

biologische Artenvielfalt im Wiesenreich

Gute Freunde helfen sich gegenseitig!

 

Getreu nach dem Motto:

Was ich kenne, mit was ich mich identifizieren kann, das beachte und schütze ich – so, als wäre es ein guter Freund.

Wer gelernt hat,  besser mit sich selbst

und seinen Gefühlen umzugehen, geht

auch mit  aufmerksamerem Blick durch

unsere wunderschöne Welt!